Nachdem ich heute zum wiederholten Mal in der größten deutschen Webentwickler / -designer / -master Gruppe auf Facebook eine Diskussion darüber gelesen habe, welche Hosting Option man wählen sollte, will ich euch mit diesem Artikel die Unterschiede zwischen den einzelnen Möglichkeiten zeigen.

Zu aller erst muss man sich zwei Fragen stellen:

  1. Was benötige ich?

Für viele gibt es nur eine beste Option wenn es ums Webhosting geht. Dies ist jedoch falsch, genauso wenig wie man nicht mit einem Messer zu einer Schießerei kommt sollte man nicht auf die falsche Hosting Art setzen.

  1. Wie viel möchte ich dafür bezahlen?

Wenn du beide Fragen geklärt hast kannst du jetzt in der folgenden Liste die für dich passende Hosting Option auswählen.

Shared Hosting – Der VW Golf

Beim Shared Hosting teilt man sich mit vielen anderen Kunden einen Server, dieser wird vom Hoster gemanagt und man hat keinen Administrationsaufwand.

Der VW Golf bringt einen meistens ans ziel, ist den meisten allgemeinen Aufgaben gewachsen und ist für die meisten erschwinglich. Auf Shared Hosting treffen all diese Eigenschaften auch zu, daher ist es wie gemacht für Blogs, Unternehmespräsenzen und kleinere Shops. Doch irgendwann gerät man beim Shared Hosting an die grenze des Machbaren, dann wird es Zeit für einen Virtual Private Server.

Virtual Private Server – Das Muscle Car

Ein Muscal Car hat viel Leistung unter der Haube, im Gegenzug bringt es aber auch höhere Kosten mit sich und einen hohen Wartungsaufwand. Im Gegensatz zum Shared Hosting hat ein VPS viel mehr Leistung. Als technischer Laie sollte man hier auf einen Managed Server zurückgreifen, denn man geht bei der Nutzung eines normalen VPS bei einer Fehlkonfiguration (Die einem zwangsläufig passiert, wenn man kein Vollprofi ist) die Gefahr ein seine Webseite für Malware angreifbar zu machen.

Ein Virtual Private Server ist also ideal für alle Webseiten, die viel Leistung brauchen.

Cloud Hosting (AWS) – Die Autovermietung

Beim Cloud Hosting handelt es sich meistens um viele Virtual Private Server, die in einen Verbund geschaltet sind. Genau wie bei einer Autovermietung kann man sich hier bei Bedarf (Plötzlich viele Besucher, etc.) weitere Server anmieten, die dann die bereits bestehenden Server beim Rechnen unterstützen.

Diese Art des Hosting ist ideal für alle Arten von Anwendungen mit sich stark unterscheidenden Zugriffszahlen.

Fazit

Es gibt keinen Eierlegende-Wollmich-Sau Hoster, man muss viel mehr als Kunde die richtige Hosting Art finden. Ob dies nun durch eine Beratung oder im Alleingang geschieht bleibt jedem selbst überlassen.

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